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Monats-Archive: Februar 2017

Beratungshilfe (für außergerichtliche Tätigkeit)

Wenn Sie „arm“ im Sinne des Gesetzes sind, haben Sie die Möglichkeit, bei einem Eigenbeitrag in Höhe von lediglich 15,00 € (inkl. 19 % Mehrwertsteuern) Rechtsrat einzuholen.

Hierfür benötigen Sie einen sog. Beratungshilfeberechtigungsschein, der Ihnen von Ihrem zuständigen Amtsgericht ausgehändigt wird, nachdem Sie dort einen entsprechenden Antrag auf Beratungshilfebewilligung gestellt haben.

Ein entsprechendes Beratungshilfeantragsformular können Sie auch im Internet z.B. unter

www.justiz.nrw.de

aufrufen und direkt ausdrucken. Dieses Antragsformular ist dann in Einzelheiten auszufüllen, zu unterzeichnen und mit Belegen in Kopie zu versehen. Sinnvollerweise sollten Sie den Antrag bereits vor Aufnahme eines Beratungsgesprächs stellen und den Bewilligungsbescheid in der Hand haben, damit von vornherein die Vorzeichen deutlich sind, unter denen das Mandatsverhältnis aufgenommen wird.

Binnen vier Wochen nach Mandatsbeginn wäre möglich, den Antrag auch im Nachhinein zu stellen. Verspätet gestellte Anträge werden von den Gerichten abgelehnt.

 

Verfahrenskostenhilfe (für anwaltliche Tätigkeit im Gerichtsverfahren)

Für den Fall, dass Sie aufgrund Ihrer engen finanziellen Verhältnisse die Kosten für die Durchführung eines Gerichtsverfahrens nicht aufbringen können, wird Ihnen Verfahrenskostenhilfe bewilligt, evtl. auch mit Ratenzahlung.

Dieses Formular stelle ich Ihnen bei Durchführung eines Gerichtsverfahrens zur Verfügung, damit dann ein entsprechender Antrag bei Gericht gestellt werden kann.

Das Formular kann von Ihnen vorab über www.justiz.nrw.de abgerufen und ausgedruckt werden.

 

Selbstzahler

Eine Vergütung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften des RVG nach dem jeweiligen Gegenstandswert bzw. entsprechend gesonderten Vereinbarungen, so z.B. durch Vereinbarung eines Stundenhonorars.